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Das Wissen der Antike
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Wir nennen uns stolz Homo sapiens, der verstehende Mensch. Damit erklären wir die Aneignung der Welt mit dem Verstand zum bestimmenden Merkmal unserer Art. Ihre Geschichte ist somit eine Geschichte der Wissens, die von der Steinzeit über Antike und Mittelater bis in die Gegenwart reicht. Seit wenigen Jahren erschließt ein ungewöhnlicher Forschungsansatz einen neuen Zugang, um diese Abfolge selbst besser zu verstehen: Wissen entwickelte sich nicht nur im Lauf der Zeit, sondern entfaltete sich auch im Raum. Denn jedwede Kenntnis über die Welt entstand in der Auseinandersetzung des Menschen mit ihren räumlichen Gegebenheiten. Der Mensch ging aber weit über seine erfahrbare Umgebung hinaus. Selbst die verborgenen Welten des Körpers und des Kosmos versuchten Gelehrte schon in alter Zeit zu erkunden. Mit ihrer Vorstellungskraft legten sie die Grundlagen heutiger Forschung und Technik.

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Stand: 23.05.2019
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Der Anfang des Wissens
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Während in dem Band ´´Der Anfang der Philosophie´´ (UB 9495) vor allem ontologische und erkenntnistheoretische Probleme im frühgriechischen Denken diskutiert werden, behandelt Gadamer in ´´Der Anfang des Wissens´´ die naturphilosophischen Grundlagen, insbesondere aber das Werk des Heraklit. Auch in diesen Erörterungen erweisen sich die Vorzüge der hermeneutischen Methode des Autors, der hier den Vorläufern der modernen Wissenschaft auf der Spur ist.

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Stand: 23.05.2019
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Sokrates über Wissen und Erkenntnis
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Die Dialoge Menon und Theätet gehören zu den berühmtesten und meistgelesenen Gesprächen, die Sokrates mit seinen Zeitgenossen führte. Allerdings sind diese beiden Dialoge nicht ohne Weiteres aus sich selbst heraus verständlich, sondern es bedarf vertiefter Kenntnisse über ihren historischen Kontext und die spezielle Art der Gesprächsführung des darin auftretenden Sokrates, um seine tiefgründigen philosophischen Ausführungen nachvollziehen zu können. Die vorliegende Interpretation dieser beiden bedeutungsvollen Gespräche bildet den fünften Teil von Sokrates´ Biographie.

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Stand: 23.05.2019
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Briefe einer antiken Philosophin
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´Philosophie´ ist zunächst einmal weiblich, und dass es bereits in der Antike Philosophinnen gegeben hat, wissen die wenigsten. Diese Ausgabe versammelt die Zeugnisse von Frauen aus dem alten Griechenland, die der pythagoreischen Philosophenschule nahestanden, allen voran diejenigen einer gewissen Theano. Enthalten sind ihre überlieferten Briefe und Sinnsprüche, sowie zusätzlich Exzerpte und Quellentexte über diese Frauen. Den Texten beigegeben ist Christoph Martin Wielands Studie ´´Die Pythagorischen Frauen´´ aus dem Jahr 1789, in der er die gelehrte Welt mit der schon damals in Vergessenheit geratenen Gestalt der Theano bekannt machen wollte.

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Stand: 23.05.2019
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Antike und moderne Skepsis zur Einführung
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Skepsis ist die Bezeichnung für eine philosophische Haltung, die grundsätzlich in Frage stellt, dass wir überhaupt irgendetwas wissen können. Trotz der Erfolge der modernen Naturwissenschaften kehrt diese Frage in der gegenwärtigen Philosophie wieder. Denn es ist gerade die Wissenschaft, die uns lehrt, dass die Welt anders ist, als sie uns erscheint. Daher stellt sich für einen Skeptiker die Frage, ob sie nicht auch anders sein könnte, als sie der Wissenschaft erscheint. Diese Frage führt auf den Unterschied von Sein und Schein, von dem die antike Skepsis ihren Ausgang nimmt und der in der modernen Skepsis wiederkehrt. Allerdings besteht die Skepsis nicht nur aus kritischen Rückfragen an Wissensansprüche, sondern auch in einer Lebensform. Wenn wir nichts wissen können, was sollen wir dann tun? Auch diese Frage muss thematisieren, wer sich der Skepsis stellt.

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Stand: 23.05.2019
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Naturwissenschaftliche Untersuchungen / Natural...
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Seneca, der stoische Moralphilosoph, hat auch ´Naturwissenschaftliche Untersuchungen´ in acht Büchern veröffentlicht, die in jüngster Zeit wieder verstärktes Interesse finden. In ihnen geht es dem Autor um die Stellung des Menschen im Kosmos, für ihn ist Naturwissenschaft die Grundlage der Ethik. Seneca behandelt folgende Themen: Feuererscheinungen am Himmel, Blitz und Donner, Wasser auf und in der Erde, speziell den Nil, Wolken, Winde, Erdbeben und Kometen. Die ´Naturales quaestiones´ referieren das Wissen der antiken Naturforscher und Senecas eigenen Standpunkt in der Diskussion seiner Zeit.

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Stand: 23.05.2019
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Gesamtausgabe Abt. 2 Vorlesungen Bd. 22. Grundb...
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Die Marburger Vorlesung aus dem Sommersemester 1926 darf trotz ihres Entwurfscharakters zu Recht als die in der Denkphase von ´´Sein und Zeit´´ versuchte Heideggersche Version eines philosophierenden Durchgangs durch die Geschichte der griechischen Philosophie bis zu Aristoteles betrachtet werden. Ganz im Sinne des Geschichtsverständnisses von ´´Sein und Zeit´´ kommt es den vorliegenden Interpretationen darauf an, den entscheidenden Anfang der abendländischen Philosophie als immer reicher und differenzierter sich gestaltenden Prozeß der Entdeckung des Seins aus dem Seinenden zu wiederholen, weil sich die gegenwärtige Philosophie nur so hinreichend ihre Fragemöglichkeiten aneignen könne. In einem Ersten hinführenden Teil nimmt sich die Vorlesung die aristotelische Behandlung der vorangegangenen griechischen Philosophien im Ersten Buch der ´´Metaphysik´´ zum Wegweiser. Heidegger wählt zur Leitlinie seiner eigenen Beschäftigung mit der griechischen Philosophie den Gedanken vom Unterschiedzwischen Seiendem und Sein. Der Zweite Teil der Vorlesung behandelt, beginnend mit Thales, wichtige Stationen der griechischen Philosophie in Gestalt der bedeutenden Denker und Denkrichtungen. Die philosophierende Auseinandersetzung gestaltet Heidegger so, daß er sich Grundbegriffe der verschiedenen Philosophen wie z.B. Grund, Physis, Einheit - Vielheit, Logos, Wahrheit, Idee, Wissen - Wissenschaft, Kategorie, Bewegung, Möglichkeit, Energeia, Leben, Seele vornimmt und diese auf ihren inneren Bezug zum Sein hin beleuchtet. In unverkennbarem Unterschied zum späteren Verständnis, das sich bereits in der Platon-Vorlesung vom Wintersemester 1931/32 (HGA 34) bekundet und die Geschichte der griechischen Philosophie gleichsam deszendental als Zerfallsbewegung eines ursprünglichen Seinszuspruchs deutet, sieht Heidegger in der vorliegenden Vorlesung durchaus noch eine aszendentale Bewegung der Selbstentfaltung des Seinsgedankens hin zum Höhepunkt in der aristotelischen Philosophie. Bereitsbei Platon erfährt die Seinsfrage mit der Problematisierung von Nichtsein und Werden eine entscheidende Radikalisierung. Mit der Ausbildung der Philosophie als einer Wissenschaft vom Sein bei Aristoteles bricht sich der Seinsgedanke endgültig Bahn und gelangt die innere Entfaltungsbewegung der griechischen Philosophie zu ihrem Höhepunkt. An den Stellen des Textes, an denen das Manuskript nur Stichworte und Kurznotizen lieferte bzw. weniger ausführlich war, wurden im Anhang die entsprechenden Textpassagen zweier Nachschriften wiedergegeben, die - wenn auch nicht autorisiert - einen geschlossenen ausformulierten Text bieten und das Textverständnis so entscheidend verbessern. Die Vorlesung ist ein Beleg dafür, daß Heideggers Art, den Seinsgedanken zu formulieren und auszubilden, zu einem wesentlichen Teil der Beschäftigung mit der Geschichte, den Denkgestalten und den Grundbegriffen der griechischen Philosophie entspringt.

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Stand: 23.05.2019
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Gesamtausgabe. II. Abteilung: Vorlesungen 1919-...
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Die Marburger Vorlesung aus dem Sommersemester 1926 darf trotz ihres Entwurfscharakters zu Recht als die in der Denkphase von ´´Sein und Zeit´´ versuchte Heideggersche Version eines philosophierenden Durchgangs durch die Geschichte der griechischen Philosophie bis zu Aristoteles betrachtet werden. Ganz im Sinne des Geschichtsverständnisses von ´´Sein und Zeit´´ kommt es den vorliegenden Interpretationen darauf an, den entscheidenden Anfang der abendländischen Philosophie als immer reicher und differenzierter sich gestaltenden Prozeß der Entdeckung des Seins aus dem Seinenden zu wiederholen, weil sich die gegenwärtige Philosophie nur so hinreichend ihre Fragemöglichkeiten aneignen könne. In einem Ersten hinführenden Teil nimmt sich die Vorlesung die aristotelische Behandlung der vorangegangenen griechischen Philosophien im Ersten Buch der ´´Metaphysik´´ zum Wegweiser. Heidegger wählt zur Leitlinie seiner eigenen Beschäftigung mit der griechischen Philosophie den Gedanken vom Unterschiedzwischen Seiendem und Sein. Der Zweite Teil der Vorlesung behandelt, beginnend mit Thales, wichtige Stationen der griechischen Philosophie in Gestalt der bedeutenden Denker und Denkrichtungen. Die philosophierende Auseinandersetzung gestaltet Heidegger so, daß er sich Grundbegriffe der verschiedenen Philosophen wie z.B. Grund, Physis, Einheit - Vielheit, Logos, Wahrheit, Idee, Wissen - Wissenschaft, Kategorie, Bewegung, Möglichkeit, Energeia, Leben, Seele vornimmt und diese auf ihren inneren Bezug zum Sein hin beleuchtet. In unverkennbarem Unterschied zum späteren Verständnis, das sich bereits in der Platon-Vorlesung vom Wintersemester 1931/32 (HGA 34) bekundet und die Geschichte der griechischen Philosophie gleichsam deszendental als Zerfallsbewegung eines ursprünglichen Seinszuspruchs deutet, sieht Heidegger in der vorliegenden Vorlesung durchaus noch eine aszendentale Bewegung der Selbstentfaltung des Seinsgedankens hin zum Höhepunkt in der aristotelischen Philosophie. Bereitsbei Platon erfährt die Seinsfrage mit der Problematisierung von Nichtsein und Werden eine entscheidende Radikalisierung. Mit der Ausbildung der Philosophie als einer Wissenschaft vom Sein bei Aristoteles bricht sich der Seinsgedanke endgültig Bahn und gelangt die innere Entfaltungsbewegung der griechischen Philosophie zu ihrem Höhepunkt. An den Stellen des Textes, an denen das Manuskript nur Stichworte und Kurznotizen lieferte bzw. weniger ausführlich war, wurden im Anhang die entsprechenden Textpassagen zweier Nachschriften wiedergegeben, die - wenn auch nicht autorisiert - einen geschlossenen ausformulierten Text bieten und das Textverständnis so entscheidend verbessern. Die Vorlesung ist ein Beleg dafür, daß Heideggers Art, den Seinsgedanken zu formulieren und auszubilden, zu einem wesentlichen Teil der Beschäftigung mit der Geschichte, den Denkgestalten und den Grundbegriffen der griechischen Philosophie entspringt.

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Stand: 23.05.2019
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Sokrates zur Einführung
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Sokrates (ca. 469/68 399 v.Chr.) gilt als Gründungsfigur der Philosophie. Seine Wirkung war schon in der Antike gewaltig und dauert bis heute an. Hegel nannte ihn eine ´´welthistorische Person´´, den ´´Hauptwendepunkt des Geistes in sich selbst´´. Die kaum zu überschätzende Wirkung, die wir mit seinem Namen verbinden, steht jedoch in starkem Kontrast zu dem Wenigen, das wir über Sokrates wissen. Da er selbst keine Schriften verfasst hat, sind wir auf die Texte von drei Autoren angewiesen, deren Sokratesbilder kaum unterschiedlicher sein könnten: auf eine Komödie des Aristophanes, die Dialoge des jungen Platon und die sokratischen Schriften Xenophons. Diese Einführung bietet eine Annäherung an den historischen Sokrates im Spiegel der Differenzen dieser Texte.

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Stand: 23.05.2019
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